Coaching in Bavaria
 
Postkutschenreisen

Reisen in Thüringen und Sachsen

 

THÜRINGEN und SACHSEN:       Goethereise     Fürst Pückler Parks

 

Fürst Pückler-Reise mit der Postkutsche (Tour 14)

Kutschenfahrten in Thüringen und SachsenVergangenes wird wieder erlebbar - ein Postillon in historischer Montur lenkt die vierspännige, originale Postkutsche. Sie bietet Platz für 4-8 Personen. Von Muskau aus führt die Reise durch die Lausitz in das Städtchen Döbern mit seiner Glasindustrie und weiter zum Schloß Branitz mit seinem berühmten Park.

Diese Reise ist erweiterbar auf 5 Tage Rundfahrt mit Kahnfahrt durch den Spreewald. 

Dauer:
a) 2 Tage Reise, 3 Übernachtungen im DZ, garni
b) 5 Tage Reise, 6 Übernachtungen im DZ, garni

Termin:
Schloss Branitz - Bad Muskau:
Termine nach Vereinbarung für mindestens 6 Gäste
Bad Muskau - Schloss Branitz:
Termine nach Vereinbarung

mindestens 6 Gäste

 

Reiseplan Tour 14

1. Tag:
Ankunft in Bad Muskau, Hotel "Am Schloßbrunnen" im Norden des Pückler-Parks. Gelegenheit zum Stadtbummel auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze.

2. Tag:
10.00 Uhr Abfahrt der Postkutsche vom Hotel; durch den Muskauer Park und entlang der Neiße nach Jerischke mit Besuch des Info-Punktes zum Muskauer Faltenbogen, einer geologischen Besonderheit der Lausitz. Entdecken Sie das Erlebnis Kristall in der Glashütte Döbern. Im Anschluss fährt Sie die Kutsche zur  Pension "Kristall-Bowling", wo wir übernachten.

3. Tag:
Weiterfahrt um 9.00 Uhr durch die idylische Landschaft des Altbergbaugebietes im Muskauer Faltenbogen zu Strittmatters Laden in Bohsdorf. Lernen Sie die Schokoladenseite der Lausitz in der Confiserie in Hornow kennen! Nach einer Mittagspause in Bagenz, direkt am Stausee, fährt die Postkutsche über Land zum Branitzer Park mit seinen bekannten Pyramiden, dem Schloss mit Fürst-Pückler-Museum und historischen Wohnräumen. Übernachtung in einem Cottbuser Hotel.

4. Tag: Ende der Tour Teil 1
Entweder individuelle Heimreise oder alternativ eine zweite Nacht im Hotel. Erkunden Sie die Einmaligkeit des Spreewalds mit einer Kahnfahrt auf den Fließen!

5. Tag:
Rückfahrt mit der Postkutsche zurück nach Döbern. Aufstieg auf den Aussichtsturm am Felixsee mit Bademöglichkeit.

6. Tag:
Die Postkutsche bringt Sie von Döbern nach Bad Muskau. Zwischenstopp im Dschungel-Imbiss in Jockersdorf. Übernachtung dort wieder im Hotel "Am Schloßbrunnen"

7. Tag:
Individuelle Heimreise

 

Der Fürst
Hermann Ludwig Heinrich Graf von Pückler:
geb. 30.10.1785, gefürstet: 1822, gest. 4.2.1871

Fürst Pückler: ein vielbegabter Abenteuerer, der durch und durch Romantiker, keinen Gedanken auf gesellschaftliche Konventionen oder materielle Sicherheiten verschwendet, ein skandalumwitterter, dabei melancholischer Draufgänger, ein Genießer, ein leidenschaftlicher Gartengestalter, ein gefragter Reiseschriftsteller, von seinen Zeitgenossen geliebt und gehasst. Wir finden ihn auf (vergeblicher) Brautschau in England, an der Spitze der berittenen Truppe im nordafrikanischen Hohen Atlas, an der Seite der von ihm leidenschaftlich geliebten Machbuba, die er auf dem Sklavenmarkt in Ägypten gekauft und ins heimatliche Muskau gebracht hat - eine weitere Provokation.

Die Parks

In den von ihm geschaffenen Parks zunächst in Muskau, später in Branitz suchte er mit den Mitteln der englischen Park- und Landschaftgestaltung die "ideale Landschaft" zu formen. Diese Parks, nach den Zerstörungen im Krieg (Muskau war im April 1945 Hauptkampflinie) und nach Jahren der Vernachlässigung, wiederhergestellt, sind im Gartenbau etwas Einmaliges.
Bot in Muskau noch die bestehende Auenlandschaft mit den Hochufern der Neiße eine vorgegebene Formung und eine Anregung für den Landschaftsbauer Pückler, so fand er später in Branitz bei Cottbus praktisch eine Sandebene mit kargem Bewuchs vor, in der jede noch so kleine Erhebung und mehr noch die stattlichen Hügel und die Landschaftspyramiden erst von Menschenhand gestaltet werden mussten, um dem dortigen Park ein abwechslungsreiches Gesicht zu geben.
Die Verwaltungen beider Parks ermöglichen es großzügig, den Gästen der Postkutsche wie auch den Selbstfahrern, diese Parks auf eine Weise kennenzulernen, für welche einst diese Wege gebaut worden waren, nämlich mit der Kutsche.
Die vorliegende Reise auf dem "Kutschenweg" ist Bestandteil des Fürst-Pückler-Weges, eines Projektes der Internationalen Bauaustellung (IBA) Fürst-Pückler-Land.

 

Besondere Wünsche:
Einzelzimmerzuschlag

 

Kutschenreisen in THÜRINGEN und SACHSEN:       Goethereise     Fürst Pückler Parks